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Zeittafel 1828 - 1955

8. Mai 1828

* Henry Dunant (+30.10.1910)

4. Juni 1859

Großherzogin Luise von Baden gründet den Frauenverein im Hinblick auf die drohende Kriegsgefahr

24. Juni 1859

Schlacht von Solferino

Juni 1859

Gründung des Zweigvereins Triberg des Badischen Frauenvereins

Juli 1859

Gründung der Bezirksabteilung Villingen des Badischen Frauenvereins

24.07.1859

Gründung „vieler Ortsvereine“ und „sämtlicher Amts-und Kreisabtheilungen“ des Frauenvereins in Baden ist vollendet

1862

Henry Dunant veröffentlicht „Eine Erinnerung an Solferino“

Dez. 1863

Gründung des Württembergischen Sanitätsvereins, des heutigen DRK Landesverband Baden-Württemberg, als erster Sanitätsverein im Sinne der Genfer Beschlüsse von 1863

Aug. 1864

1. Genfer Konvention

Dez. 1864

Großherzogtum Baden tritt als erster deutscher Staat der Genfer Konvention bei

29.06.1866

Großherzogin Luise von Baden stellt den Badischen Frauenverein dem Roten Kreuz zur Verfügung. Badischer Frauenverein wird vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz als einziger Verein im Sinne eines Landesvereins anerkannt. Großherzogin Luise trägt seitdem weiße Armstulpen mit rotem Kreuz

1866

Gründung eines Badischen Männerhilfsvereins vom Roten Kreuz

Juli 1866

Zweigverein Triberg des Badischen Frauenvereins vom Roten Kreuz (Frauenverein Triberg) beteiligt sich mit Geld-und Sachspenden an der Sammlung für verwundete Soldaten

Juli 1866

Zweigverein Villingen des Badischen Frauenvereins vom Roten Kreuz (Frauenverein Villingen) beteiligt sich mit Geld-und Sachspenden an der Sammlung für verwundete Soldaten

1869

Zusammenschluß der zwölf deutschen Hilfsvereine zum späteren „Centralkomitee der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz“

Nov. 1871

Gründung des Badischen Landeshilfsvereins vom Roten Kreuz durch Vereinigung der Badischen Frauenvereine und der Badischen Männerhilfsvereine

Sept. 1871

Erste Tagung Deutscher Rotkreuzvereine in Nürnberg

Apr. 1876

Gründung des Zweigvereins St. Georgen vom Badischen Frauenverein vom Roten Kreuz (Frauenverein St. Georgen)

1883

Großherzogin Luise gründet in Dürrheim ein Kindersolbad, betrieben vom Badischen. Frauenverein

1887

Die 4. Internationale Konferenz vom Roten Kreuz tagt in Karlsruhe zu Ehren der Großherzogin Luise

1890

Gründung des Zweigvereins Dürrheim vom Badischen Frauenverein vom Roten Kreuz (Frauenverein Dürrheim)

Apr. 1893

Klengen brennt fast vollständig ab, Frauenverein Villingen hilft den „brandverunglückten Frauen Klengens“

1896

Gründung der Sanitätskolonne Villingen, des heutigen DRK Ortsvereins Villingen e.V.

1898

Gründung der Sanitätskolonne Triberg, des heutigen DRK Ortsvereins Triberg e.V.

1899

2. Genfer Konvention

1899

Frauenverein Triberg hat 521 Mitglieder, ist verantwortlich für 1 Kleinkinderschule mit 2 Schwestern und 85 Kindern und beschäftigt 3 Schwestern, die 601 Kranke im Jahr 1899 pflegten

1899

Frauenverein Villingen hat 1149 Mitglieder, unterhält eine Kleinkinderschule mit 100 Kindern und 1 Schwester, beschäftigt 7 Schwestern, die 940 Kranke im Jahr 1899 pflegten

1899

Frauenverein St. Georgen hat 70 Mitglieder, bietet einen Flickkurs an, beschäftigt 2 Schwestern, die 92 Kranke im Jahr 1899 pflegten

1899

Frauenverein Dürrheim hat 54 Mitglieder, bietet einen Flickkurs an und unterstützt Hilfsbedürftige

1901

Verleihung des Ersten Nobelpreis für Frieden an Henry Dunant

1901

Gründung der Sanitätskolonne St. Georgen, des heutigen DRK Ortsvereins St.Georgen e.V.

1901

Gründung der Sanitätskolonne Schwenningen, des heutigen DRK Ortsverein Schwenningen e.V.

1901

Gründung der Sanitätskolonne Schonach, des heutigen DRK Ortsvereins Schonach e.V.

1905

Im Bezirk Villingen gibt es vier Sanitätskolonnen: Villingen, Triberg, Schonach und St.Georgen

1906

Eröffnung des Neubaues des Kindersolbades in Dürrheim

1908

Eröffnung des Landessolbades in Dürrheim

1908

Gründung des Zweigvereins Schonach des Badischen Frauenvereins vom Roten Kreuz (Frauenverein Schonach)

1910

Gründung der Sanitätskolonne Dürrheim, des heutigen DRK Ortsvereins Bad Dürrheim e.V.

Juli 1916

Die seit 1914 bestehende Frauengruppe der Herrnhuter Brüdergemeine wird in den Zweigverein Königsfeld des Badischen Frauenvereines vom Roten Kreuz umgewandelt (Frauenverein Königsfeld)

Sept. 1916

Frauenverein Königsfeld richtet Auskunftstelle für Frauenberufe ein

Jan. 1921

Zusammenschluss der Deutschen Landesvereine und Landesfrauenvereine zum Deutschen Roten Kreuz (als e.V.)

Sept. 1921

Gründung des Badischen Landesvereins vom Roten Kreuz (Badisches Rotes Kreuz) mit Sitz in Karlsruhe

1924

Frauenverein Villingen hat 1787 Mitglieder und beschäftigt 8 Schwestern, die 2416 Kranke im Jahr 1924 pflegten

1925

Frauenverein Bad Dürrheim hat 153 Mitglieder, bietet einen Näh-und Flickkurs an und unterstützt Hilfsbedürftige

1925

Gründung des Jugendrotkreuzes vom Deutschen Roten Kreuz

1926

Frauenverein St. Georgen hat 950 Mitglieder, unterhält eine Handarbeitsschule mit 30 Schülerinnen und 1 Lehrerin, beschäftigt 2 Krankenschwestern

1926

Frauenverein Königsfeld hat 86 Mitglieder und bietet einen Nähkurs an

1927

Frauenverein Triberg hat 772 Mitglieder,unterhält eine Nähschule, eine Kleinkinderschule, eine Volksküche (mit 23.225 ausgegebenen Mittagessen) und beschäftigt 3 Krankenschwestern, die 9.762 Kranke im Jahr 1927 pflegten

1927

Frauenverein Schonach hat 106 Mitglieder, führt täglich die Schulspeisung (Milch und Brötchen) für 35 Kinder durch und unterhält in Schonach eine Badeanstalt

1928

Frauenverein Villingen tritt aus dem Badischen Frauenverein und damit aus dem Roten Kreuz aus

1928

Tätigkeit des Frauenvereins Königsfeld ruht

1929

3. Genfer Konvention

1935

Gründung der DRK Ortsgruppe Mönchweiler

1936

Verbot des Deutschen Jugendrotkreuzes

1938

Inkraftreten des Gesetzes über das Deutsche Rote Kreuz

1938

Die territoriale Gliederung des DRK folgt den Grenzen der einzelnen Wehrkreise. Baden, Hohenzollern und Württemberg bildeten den Wehrkreis V, demzufolge hieß die neu entstandene Landesstelle DRK Landesstelle V Stuttgart

1943

Erlaß über die Vereinheitlichung des Krankentransportes, DRK Kreisstelle Villingen übernimmt den Krankentransport

09.05.1945

Kapitulation Deutschlands, Aufteilung in vier Besatzungszonen, Landkreis Villingen liegt in der französischen Besatzungszone

Juli 1945

Die französische Militärregierung erlaubt den Mitgliedern und Fahrzeugen des Roten Kreuzes, das Rotkreuzzeichen zu führen

Sept./Okt. 1945

Neuaufbau des Roten Kreuzes in der französischen Zone des Landes Baden als Landesausschuss für Kriegsgefangenenhilfe

Nov. 1945

Beginn der politischen Säuberungsaktion im Roten Kreuz für die französische Zone des Landes Baden

03.01.1946

Auflösung des Roten Kreuzes in der französischen Zone des Landes Baden

31.05.1946

Gründung des Badischen Hilfswerks, das nicht das Rotkreuzzeichen tragen darf, aber alle bisherigen Aufgaben des Roten Kreuzes in Südbaden weiterführt und Treuhänder für das Rotkreuz-Vermögen ist. An der Gründungsversammlung nahmen acht Vertreter der Kreisstelle Villingen teil

16.10.1946

Kreisstelle Villingen verfügt u.a. über 6 Krankenkraftwagen, 117 Helferuniformen und 80 Helferinnen Kleider

25.11.1947

Gründung des Badischen Roten Kreuzes (Gründungsfeier 08.01.1948)

1949

4. Genfer Konvention

1949

Rechnungsrat Jeggi/Villingen wird beauftragt, ein für alle Kreisvereine im DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz gültiges Buchhaltungssystem auszuarbeiten

1949

Sitz der DRK Kreisstelle Villingen wird zum Ortsverein Villingen in die Rietstrasse verlegt

30.11.1949

Die finanzielle Lage des Präsidiums und der Kreisvereine im DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz ist sehr ernst

Febr. 1950

Gründung des Deutschen Roten Kreuzes (als eingetragener Verein)

Juni 1950

Einrichtung einer JRK-Abteilung beim DRK Generalsekretariat

1951

Gründung einer Jugendrotkreuzgruppe in Villingen

1951

Landesbereitschaftsleiterin Jäger plädiert für eine getrennte Sitzordnung der männlichen und weiblichen Bereitschaftsmitglieder in Villingen analog zu anderen Kreisgebieten

1952

Umzug des DRK Kreisvereins zusammen mit dem Ortsverein Villingen ins Alte Kaufhaus

1952

Gründung des Deutschen Roten Kreuzes der Deutschen Demokratischen Republik

1952

Bildung des Bundeslandes Baden-Württembergs

1952–1954

Diskussion der Schaffung eines einheitlichen DRK Landesverbandes Baden-Württemberg auf territorialer Grundlagen des neu gebildeten Landes Baden-Württemberg. DRK Kreisverein Villingen spricht sich einstimmig für einen Zusammenschluß mit Sitz in Stuttgart aus ohne Bildung einer Bezirksstelle in Freiburg

1953

Gründung des Sanitätszuges Niedereschach, des heutigen DRK Ortsvereins Niedereschach

1954

DRK Ortsverein Villingen übernimmt den Krankentransport vom Kreisverein

1954

DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz benennt sich entsprechend der Bezeichnung des Regierungsbezirks DRK Landesverband Südbaden

1955

Landesverband Südbaden folgt der Bitte seiner Kreisvereine, selbständige juristische Persönlichkeiten zu werden durch entsprechende Satzungsänderungen